Ferdinand Ebner: Gesammelte Werke. Online Edition.

Die Online-Ausgabe von Werken Ferdinand Ebners stellt die erstmalige Veröffentlichung von ausgewählten Werken des österreichischen Denkers im Internet dar. Sie soll dem interessierten Leser die Möglichkeiten des www für die Lektüre und die Erforschung seiner Schriften eröffnen.

Ferdinand Ebner (1882-1931) gilt als einer der Begründer der Dialogphilosophie, die nach dem Ersten Weltkrieg entstand und eine der großen Strömungen in der Philosophie des 20. Jahrhunderts ist. Unter dem Titel „Das Wort und die geistigen Realitäten“ schrieb Ebner zwischen 1918 und 1919 jenes Werk, mit dem er in die Philosophiegeschichte eingegangen ist.

Neben diesem umfasst die vorliegende Edition Texte aus allen Phasen von Ebners schriftstellerischer Tätigkeit, die 1896 mit ersten Gedichten einsetzte und bis zu seinem Tod 1931 anhielt. Nachdem Ebner sein Hauptwerk verfasst hatte, lernte er im Zuge seiner Bemühungen, das Werk zu veröffentlichen, den Herausgeber der renommierten Innsbrucker Literaturzeitschrift „Der Brenner“, Ludwig von Ficker, kennen, der zusammen mit Karl Kraus zu den Förderern und Exponenten der literarischen Avantgarde in Österreich zählte. Ficker veröffentlichte mehrere Aufsätze Ebners im „Brenner“, 1921 erschien im Brenner-Verlag auch „Das Wort und die geistigen Realitäten“.

Seite mit den einleitenden Mottos aus dem Entwurf für „Das Wort und die geistigen Realitäten“, 1918/1919.

Um dem Wirken Fickers und des Brenner-Kreises eine bleibende Bedeutung zu sichern, wurde nach dessen Tod 1967 das Forschungsinstitut Brenner-Archiv (FIBA) gegründet, in dem sich dank des Bemühens seines Gründers, Walter Methlagl, der zunächst verstreut gewesene Nachlass Ferdinand Ebners sammelte. Die schriftlichen Zeugnisse der geistigen Produktivität Ebners wurden in eine Nachlassordnung aufgenommen und klassifiziert. Die vorliegende Edition folgt dieser Nachlassordnung und publiziert Texte aus Ebners Philosophischen Werken, den Gedichten, den Aphorismenbänden, den Tagebüchern und der Korrespondenz.

Front Cover des „Brenner“ Heftes mit dem ersten Aufsatz Ebners, dem 16. Fragment aus „Das Wort und die geistigen Realitäten“.

Der Zugang zu den Werken sowie zu weiteren Informationen erfolgt über die Menüpunkte, die auf dieser Seite oben in der Kopfleiste angeführt sind.

Zu den Werken gelangt man über den Menüpunkt Digitale Edition. Nach dem Aufruf erscheint ein Werk- und Inhaltsverzeichnis, aus dem die Texte und Abschnitte ausgewählt werden können.

Weiterführende Informationen zur Edition finden sich unter Über die Edition. Hier wird die jeweils aktuelle Version der Online-Ausgabe näher erläutert, es werden die Funktionen zur Bedienung erklärt, die grundlegende Editionstechnik vorgestellt und Erklärungen zu den einzelnen Texten (Editorische Berichte) gegeben.

Der Menüpunkt Ferdinand Ebner Gesellschaft führt zur Startseite der Ferdinand Ebner Gesellschaft, die mit ihren Aktivitäten dem Denken Ebners eine bleibende Aufmerksamkeit sichern will. Unter http://www.ebner-gesellschaft.org/ueber-ebner/biographie steht eine Kurzbiographie zur Verfügung inklusive einer Angabe von wichtigen Werken. Interessenten sind herzlich eingeladen, Mitglieder der Gesellschaft zu werden!

Im Impressum gibt es neben der Angabe der verantwortlichen Herausgeber Informationen zu den am Projekt beteiligten und es unterstützenden Personen und Institutionen.

Das Bild Ferdinand Ebners in der Titelleiste ist zugleich auch der home-button, mit dem jeder Menüpunkt verlassen und auf die Startseite mit dem einleitenden Text zurückgesprungen werden kann.